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Was ist die Inka-Tradition?

Machu Picchu in Peru: Sommerresidenz des Inkas

Die spirituelle Tradition der Inkas kann man als Religion, aber auch als Weisheitslehre oder Naturmystik bezeichnen. Sie wird ausschließlich im Geiste, mit Hilfe der eigenen Intention durchgeführt und ist daher sehr diskret – Menschen, die diese alten Heil-Techniken praktizieren, sieht man dies nicht an. Äußerlich wirken sie so, als würden sie gerade einer Tätigkeit nachgehen, sich ausruhen, meditieren oder gar schlafen.

Typisch schamanische Ausführungen bzw. Verhaltensweisen eines Schamanen wie rasseln, tanzen oder räuchern, sich in Trance versetzen oder die Einnahme halluzinogener Substanzen gibt es in der Inka-Tradition nicht. Daher eignet sie sich auch für Berufsgruppen, die an die Kraft der Energiearbeit glauben, diese aber im Alltag mit Patienten oder Klienten nicht offensichtlich anwenden mögen. Dazu gehören beispielsweise Lehrer, Kindergärtner, Ärzte, Therapeuten, Coaches, Ausbilder oder Trainer, die zum Teil sehr erstaunliche Resultate mit den Tools der Inka-Tradition erzielen.

Woher kommt die Inka-Religion?

Die alte Weisheitslehre der Inkas erreichte ihren Höhepunkt zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert. Zu dieser Zeit war sie in Südamerika – von Peru bis Brasilien und von Ecuador bis Argentinien – spirituelle Plattform für 16 Mio. Menschen und wurde von einer Generation zur nächsten nur mündlich weitergegeben. Sie verfügte über feste hierarchische Strukturen sowie klar definierte Prozesse zur Vermittlung von Wissen. Mit ihrer Offenheit, Klarheit und Verbundenheit mit dem Leben sorgte sie für einen Pragmatismus, der die Menschen in ihren Bemühungen nach Wohlstand und Wohlergehen unterstütze. Detaillierte Informationen zur Inka-Religion lesen Sie hier.

Nach Ankunft der Spanier 1532 und dem Kollaps des Reiches verschmolzen im Laufe der Jahrhunderte christlicher Glauben und Inka-Tradition zu einer bis heute lebendigen Weisheitslehre, die von den Q'ero-Indianern aus Peru bis heute praktiziert und weitergegeben wird.

Wer sind die Q’eros? Sind sie die Nachfahren der Inkas?

Die Q'eros werden von als die Bewahrer der alten Tradition oder auch als Meister der lebendigen Energie bezeichnet, da sie die spirituelle Lehre der Inkas bis heute in einer sehr reinen Form bewahrt haben. Seit mehr als 500 Jahren leben sie hoch in den Anden auf bis zu 4.700m, von wo aus sie 1949 ihren Kontakt mit der westlichen Welt begannen. Ausführliche Informationen zu den Q’eros, ihren Juan Apaza, Q'ero-Hohepriester, Altomesayoq, Heiler, Schamane, MystikerLebensbedingungen und ihrer Geschichte finden Sie hier.

Was macht die Inka-Tradition so flexibel?

Diese alte Lehre bedingt von niemandem, dass er konvertiert; sie heißt bereits Erlerntes aus anderen Traditionen oder Kulturen willkommen und will dieses auch niemals ersetzen; im Gegenteil, die Inka-Religion fordert Menschen geradezu auf, ihr Wissen mit ihr zu verbinden, um etwas Größeres entstehen zu lassen. Somit lässt sich die andine Sichtweise mit anderen Ansichten, Glaubensrichtungen oder Hintergründen mühelos kombinieren, ihre kraftvollen Werkzeuge können in jede medizinische, therapeutische, lehrende oder heilende Arbeit integriert werden.

Für wen ist die Inka-Tradition geeignet?

Diese Weisheitslehre unterstützt mit ihren Werkzeugen, Übungen und Ansichten Menschen, die persönlich wachsen, in ihre Kraft kommen und ihr Leben verändern möchten. Es spielt dabei keine Rolle, ob sie Anfänger sind oder Energiearbeit schon viele Jahre praktizieren. Es ist auch unerheblich, welchen Glauben, welches Alter oder welchen kulturellen Hintergrund sie haben - die andine Tradition lässt sich in jedermans Leben integrieren und von jederman ausüben. Somit lässt sich die der Inka-Tradition in jede medizinische, therapeutische, lehrende oder heilende Arbeit wunderbar einfach und diskret integrieren.

Wobei kann die Inka-Tradition helfen?

Sie kann Menschen dabei helfen, ihr Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten und alle Erlebnisse ihres Lebens unter dem Aspekt von Lebendiger Energie des Universums neu zu definieren. Sie lehrt Menschen, wie sie diese Lebendige Energie wahrnehmen und sich mit ihr verbindenkönnen, um jederzeit ein Wohlgefühl sowie Harmonie, Zufriedenheit in sich selbst, in ihren Beziehung mit anderen, in der Familie, im Job oder in der Gemeinschaft zu erzeugen - nicht zuletzt, indem sie mit Mutter Erde kommunizieren und sich mit ihr austauschen.

Die Inka-Tradition ist eine alte Lehre, die dem Menschen Werkzeuge an die Hand gibt, mit denen er seine (psychischen) Verletzungen heilen und verinnerlichte Glaubenssätze auflösen kann, um zu wachsen, kraftvoll und selbstsicher zu werden, authentisch zu werden und vertrauensvoll durchs Leben zu gehen. Die Inka-Religion hilft Menschen, das Potential, das in ihnen schlummert, zu erkennen und zu auszuleben.

Die Inka-Tradition und ihre Heiltechniken kann man einfach lernen

Wo kann man die Inka-Tradition lernen?

Für Deutschland, Österreich und der Schweiz bietet Inka World eine Vielzahl von Workshops, Kursen und Seminaren an, in denen man das spirituelle Wissen der Inkas lernen kann. Unter dem Schlagwort Workshop To-Go können sich Gruppen ab 5 Teilnehmern einen Trainer bzw. Kursleiter buchen, der die Inhalte dieser Tradition auf die Wünsche abgestimmt in Ihrer Nähe oder gar bei sich zu Hause durchführt.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, eine Initiierung in diese alte Weisheitslehre in Peru selbst oder in anderen Ländern Europas zu erhalten. Die sogenannte Hatun Karpay ist eine spirituelle Reise zu alten Kraftplätzen, um wie die Inkas Einweihungen zu erhalten und sich "auf den Weg zu machen".

Weiterführende Informationen

Ausführliche Informationen zur spirituellen Tradition der Inkas finden Sie auf dieser Website unter Die Inka-Religion, eine  geschichtliche Abhandlung zu den Inkas unter Die Inkas und eine umfangreiche Literatursammlung mit deutschen und englischen Werken unter Bücher.