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Qoyllur Rit'i: Pilgerreise in die Anden auf 4.300m

16.07.2014

Unabhängig davon, welche kulturelle, religiöse oder spirituelle Tradition man betrachtet: Überall wird gepilgert – nur eben zu jeweils unterschiedlichen und für die jeweilige Glaubensrichtung bedeutenden Orten. Muslime pilgern nach Mekka, um die Kaaba zu umrunden, viele Christen begeben sich auf den Jakobsweg mit dem Ziel, Santiago de Compostela zu erreichen, und auch in der Inka-Tradition gibt es heilige Plätze, zu denen sich Pilger aufmachen. Insofern ist der Grundgedanke einer Pilgerreise auch in der christlich geprägten, westlichen Welt bekannt: Es geht darum, mit der Natur, mit Gott und mit sich selbst in Einklang zu kommen und auf der Reise den Austausch mit Gleichgesinnten zu pflegen.

Heilige Plätze der Inka-Religion

Die Inka-Kultur kennt viele heilige Plätze, zu denen Pilgerreisen oder an denen große religiös-geprägte Feste stattfinden. Zu den bekanntesten gehören sicherlich die Feste zu Ehren der Jungfrau von Carmen (Virgen del Carmen) in Paucartambo oder zu Ehren des Herrn von Qoyllur Rit'i (Señor de Qoyllur Rit'i), nämlich Jesus Christus, in der Gegend von Ocongate. Daneben gibt es aber noch weitere große Veranstaltungen, wie beispielsweise zu Ehren des Herrn der Erdbeben (Señor de los Templores) in Cusco, des Herrn der Wunder (Señor de los Milagros) in Lima oder der Jungfrau von Candalaria (Virgen de la Candalaria) in Puno am Titcacasee.

Insgesamt zählt die Inka-Tradition 12 wichtige Pilgerreisen im heutigen Staatsgebiet von Peru, Bolivien und Ecuador.

Wer sich für die spirituelle Tradition der Inkas interessiert und gerne spirituelle Seminare für persönliches Wachstum besucht, wird während der 3-tägigen Pilgerreise nach Qoyllur Rit'i sicherlich viele wertvolle Eindrücke und Erlebnisse sammeln. Daher freuen wir uns besonders, auch in diesem Jahr ein entsprechendes Reiseangebot vermitteln zu können. Bei dem Zyklus von Zeremonien wird inhaltlich das eigene Verhältnis zu anderen Menschen, zur Natur und zum Universum im Vordergrund stehen. Die Interaktion und der Austausch von Energie mit anderen auf einer solchen Wallfahrt wird in diesem Zusammenhang oft als der „soziale Pfad“ der menschlichen Bewusstseinsentwicklung bezeichnet.

Energiearbeit auf 4.300 Meter Höhe

Das Fest findet zwei Mal im Jahr statt. Wir werden wieder im September in die peruanische Berglandschaft der Anden reisen und gemeinsam am Qoyllur Rit'i Fest teilnehmen – am Fuße des heiligen Berges Ausangate gelegen und in beeindruckenden 4.300 Metern Höhe. Dort warten auf uns nicht nur voraussichtlich 30.000 - 50.000 Besucher und Gleichgesinnte, sondern auch ein Rahmenprogremm, dass auf harmonische Weise Elemente der Inka-Religion mit Elementen der christlichen Tradition verbindet.

Weitere Informationen zur genauen Reiseroute und zum Programmablauf gibt es hier. Auch Hinweise zu den Buchungsbedingungen, Teilnahmegebühren etc. sind dort zu finden.