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Die Prophezeiung der Inkas

13.05.2014

Das Tawantinsuyu, der Qechua-Name für das Inka-Reich („Vier Nationen vereint“), wurde von einem Kaiser durch göttliches Recht regiert, der mit einer sehr großen persönlichen Kraft ausgestattet war. Dieser Inka wurde von seinen Untertanen als ein Vehikel kosmischer Energie angesehen, dem die Ordnung für Wohlstand und Gerechtigkeit innewohnte und der gleichzeitig auch Don Martin Quispe (2012), der von der Q'ero-Nation als kraftvollster Paqo anerkannt ist.sicherstellte, dass Ayni (Wechselseitigkeit von Geben und Nehmen) erfüllt und gelebt wurde.

Um Ayni und das heute in Vergessenheit geratene Wohlergehen früherer Tage wieder herzustellen, erwarten andine Mystiker heute Die Wiederkehr des Inka und bereiten sich darauf vor. Im Unterschied zu früher ist der Inka allerdings kein aristokratischer Monarch mehr, sondern ein Mensch, der die 6. Bewusstseinsstufe erreicht hat – eine Ebene,  die erleuchtete Menschen beschreibt, so wie Buddha, Konfuzius, Mohammed oder auch die Jünger Jesu es waren.

Die Wiederkehr des Inka steht in der andinen Tradition gleichzeitig auch für einen sozialen Übergang in ein neues Zeitalter von Reichtum und Überfluss, wie man es noch nie zuvor erlebt hat. Man nennt diese Phase Taripay Pacha, die „Zeit, in der wir uns wieder begegnen“ oder auch „Zeit des heiligen Geistes“. Der Übergang in diese Zeit ist ein Prozess, der gemäß der Prophezeiung der Inkas in vier Phasen abläuft:

 

1. Phase

3 Jahre  der kosmischen Veränderungen oder auch Pachakuti genannt. In dieser Zeit des Umbruchs zeigt sich Taytanchis („unser Vater“) seinen drei Kindern und fordert sie auf, Ayni zu praktizieren

2. Phase

7 Jahre des Wachstums, in denen eben diese drei Kinder ihre jeweiligen "Geschenke", also ihre größten Fähigkeiten, untereinander austauschen.

- Die Fähigkeit zu lieben
- Die Fähigkeit zu arbeiten
- Die Fähigkeit zu denken

3. Phase

12 Jahre der Reife, in denen die Bedingungen geschaffen werden, die für das Erreichen dieser neuen Zeit notwendig sind. Dazu gehören beispielsweise eine ausreichend große Zahl Praktizierender der Inka-Religion bzw. der spirituellen Tradition der Inka auf allen vier Bewusstseinsebenen sowie ein neues Initiierungsritual, genannt Mosoq Karpay.

4. Phase

Es folgt die Zeit der Blüte, in der sich zwei weitere Ebenen in der andinen Hierarchie des menschlichen Bewusstseins zeigen – zunächst ein Mensch der 5. Ebene, genannt Inka Mallku, der alle Krankheiten sofort und zuverlässig heilen kann, anschließend ein erleuchteter Mensch (6. Ebene), genannt Sapa Inka.

 

Gemäß der Ankündigung der beiden andinen Meister Don Manuel Qispe und Don Jesús Qana im Januar 1990 begann die Zeit der kosmischen Veränderungen (Pachakuti) am 1. August 1990, die Zeit des Wachstums entsprechend am 1. August 1993, die Phase der Reife im Jahre 2000 und das neue Zeitalter ist somit am 1. August 2012 angebrochen.