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Qoyllur Rit'i

In Peru, Bolivien und Ecuador, die Teil des früheren Inka-Reiches waren, gibt es bis heute 12 heilige Plätze, an denen Interesierte der Inka-Kultur oder der Inka-Religion eine solche Pilgerreise unternehmen können. Zu den bekanntesten Orten gehören sicherlich die Pilgerfeste von Paucartambo und Qoyllur Rit’i, die zu den wichtigsten religiösen Festen in Südamerika zählen.

Bei diesen beiden Pilgerreisen handelt es sich um einen 3-tägigen Zyklus von Zeremonien, bei denen das eigene Verhältnis zu anderen Menschen, zur Natur und zum Universum im Vordergrund stehen. Eine solche Wallfahrt wird oft auch der „soziale Pfad“ der menschlichen Bewusstseinsentwicklung bezeichnet, da es vornehmlich um die Fähigkeit zur Interaktion und dem Austausch von Energie mit Anderen geht.

Übrigens: Der 2. Teil der Reise Magisches Peru führt nicht nur nach Qoyllurrit'i, sondern von dort im Anschluss weiter nach Hatun Q'eros, um dort mit Meistern der Tradition an deren Kraftorten zu arbeiten und von ihnen Initiationen zu erhalten. Informationen zu dieser Reise finden Sie hier

 

Wo könnte man also dieses Verhältnis zu Anderen besser trainieren, als während eines großen Pilgerfestes?

Energiearbeit auf 4.700m

Qoyllur Rit’i findet zwei Mal im Jahr (im Juli und September) am Fuße des heiligen Berges Ausangate auf etwa 4.300m statt; steigt man von dort bis zur Spitze des Gletschers auf, erreicht man eine Höhe von etwa 4.800m. Qoyllur Rit’i verbindet auf harmonische Weise Elemente der Inka-Religion mit Elementen der christlichen Tradition. Im Juli pilgern etwas mehr als 80.000 Besucher dorthin, im September etwa 30.000 Menschen.

Der Besuch der Festivals von Qoyllur Rit’i wird von vielen Teilnehmern häufig mit dem Besuch der Hatun Karpay (linker Pfad oder rechter Pfad) verbunden.  

Reiseroute und Programmablauf

Veranstaltung beginnt in: Cusco
Veranstaltung endet in: Cusco

 

1. Tag
Am frühen Morgen geht es mit dem Bus von Cusco in die Anden Richtung Qoyllur Rit’i. Am Ende der Straße angekommen beginnen wir die etwa 8 km lange und etwa 2,5-stündige Pilgerreise zum heiligen Platz, an dem das Event stattfindet. Bereits dieser Fußmarsch markiert durch das apachi-Ritual den Beginn dieser Wallfahrt - jedes Mal, wenn ein Kreuz passiert wird, laden die Teilnehmer einen Stein mit ihrer schweren Energie auf und platzieren diesen am Fuße des Kreuzes. Das letzte Kreuz steht am Eingang des heiligen Geländes, einer weiten und offenen Fläche, einer Art Tal, von wo aus man eine Kirche, eine kleine Kapelle, ein paar Häuser und den weitläufigen Campingplatz setzen kann. Dort angekommen haben Helfer bereits unsere kleine Zeltstadt aufgebaut – es ist Zeit fürs Mittagessen.

Nach dem Essen folgen die Teilnehmer dem Brauch von Qoyllur Rit’i. Zunächst gehen sie in die Kirche und treten in Verbindung, indem sie Kerzen von sich und ihren Freunden/Bekannten darbringen. Danach können die Teilnehmer ihre zuvor geäußerten Wünsche vor der Kirche manifestieren – indem sie diese „nachbauen“ und damit spielen. Dieses Spiel beschreibt die Art und Weise, wie Menschen seit Jahrhunderten die Manifestationskraft ihrer Wünsche umsetzen. Am Nachmittag verfolgen die Teilnehmer das Geschehen des Festival, vor allem die Tänzer in ihrer farbenfrohen Kostümen. Die Nacht verbringen wir in Zelten.

Anmerkungen:

Der Fußmarsch zum Gipfel muss nicht zwingend zu Fuß unternommen werden; man kann vor Ort auch eine Fahrt per Motorrad für etwa 10,- € buchen. Wer seinen Schlafsack nicht mitbringen möchte, kann einen vor Ort für etwa 40,- € mieten (bitte um Mitteilung bei Buchung).

2. Tag
Der Tag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück, danach folgen die Teilnehmer dem Brauch des Festivals. Während einer Pilgerreise wie Paucartambo oder Qoyllur Rit'i gibt es keinen festen Ablauf - man folgt den Einheimischen und lernt durch seine eigenen Beobachtungen und Wahrnehmungen den tiefen Sinn des jeweiligen Festivals kennen. Man kann der Kirche einen Besuch abstatten oder den Tänzergruppen folgen – der ganze Tag ist ein konstanter Austausch von Energie!

3. Tag
Der Tag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück, danach folgt ein Besuch der Kapelle. Wir folgen den Tänzern und machen schließlich mit ein paar Q’eros ein Despacho. Wer möchte, kann den Gletscher bis zum schneebedeckten Gipfel besteigen. Am Mittag endet das Festival mit einem großen Gottesdienst. Nach dem anschließenden Mittagessen geht die Gruppe zum Bus zurück, der uns spät in der Nacht im Hotel in Cusco absetzt.

Rückflug/Weiterflug
Am nächsten Tag von Cusco aus

 

13.09.2017 - 14.09.2017
PE - Qoyllurrit'i
Teilnahme: 540,- €
Englische Sprache

Hatun Karpay (linker Pfad)18.07.2017 - 28.07.2017
PE - Cusco
ab 2.990 €

15.09.2017 - 25.09.2017
PE - Cusco
ab 2.990 €